4 Wege, um weniger abhängig vom Smartphone zu sein

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Wir leben schon in einer überaus praktischen Zeit. Da gibt es jede Menge kleiner Gerätschaften, welche die Arbeit von unzähligen Tools und Funktionen übernehmen. Angefangen bei einer überdurchschnittlich guten Digitalkamera, bis hin zum persönlichen Terminkalender. Telefonieren kann man damit übrigens auch, denn es geht schließlich ums heißgeliebte Smartphone.

Umso schrecklicher ist da eigentlich der Gedanke, wie schwerwiegend die Auswirkungen sein können, wenn das Gerät erst einmal verloren geht oder es seinen Geist aufgibt. Nicht immer denkt man an eine Datensicherung, denn bei so viel technologischer Höchstleistung will man doch gar nicht von so einer Situation ausgehen, nicht wahr?

Aber auch abgesehen von dieser realistischen Problematik fühlen wir uns immer mehr unter Druck gesetzt. Die ständige Erreichbarkeit, die Angst, etwas zu verpassen, wenn der Blick nicht nonstop auf dem hochauflösenden Display haften bleibt und das Verlangen, sich unentwegt der Welt mitzuteilen, drängen uns immer mehr in moderne Gesellschaftskrankheiten. Burnout, Überforderung oder auch kurzerhand darauf zu vergessen, dass man eigentlich leben möchte, sind nur wenige der wuchtigen Folgen, die dabei dann auf uns warten. Zeit, um sich mit dem ein oder anderen Weg auseinanderzusetzen, sich in Zukunft nicht mehr so abhängig davon zu machen.

1. Nur auf das Wichtigste beschränken

Man darf sich kurz gesagt einfach nicht ablenken lassen. Nimmt man das Handy in die Hand, weil man gerne wissen möchte, welche Temperatur denn gerade vorherrscht, so sollte man sich nicht im nächsten Moment schon auf Twitter oder Instagram wiederfinden.

Aktuell leben wir in einer ständigen Reizüberflutung, die einfach kein Ende nimmt. Wir verlieren durch Benachrichtigungen unzähliger Apps völlig den Überblick und verlernen dabei fast sogar schon, einfach ganz rational zu priorisieren.

Ist es denn wirklich wichtiger, zu sehen, was im viertliebsten Handyspiel gerade passiert ist, während man doch eigentlich Zeit mit einer geliebten Person verbringen möchte?

2. Erkennen, dass die Zeit kostbar ist

Wir Menschen sind schon ein interessantes Völkchen. Werden geboren, schreiten durch die Welt mit einem Gefühl, als wäre alles um uns herum völlig selbstverständlich und am Ende sterben wir. In welchem Moment werden wir wohl begreifen, dass wir auf die Welt kommen, um zu leben? Wenn es zu spät ist und diese kostbare Zeit gerade ein Ende nimmt?

Sicherlich, es ist alles andere, als angenehm, sich regelmäßig mit dem Gedanken auseinanderzusetzen, dass es einmal ein Ende von all dem geben wird, das wir so gerne haben. Aber es gehört nunmal dazu.

Auch was unser Umfeld angeht, trifft das völlig zu. Also sollte man sich immer wieder in Erinnerung rufen, dass die Zeit das ist, was zählt. So schafft man es auch, jede Sekunde davon zu genießen. Das macht dann die eine Stunde, die man sich verschiedensten Apps widmet, umso freudiger. Denn sie ist niemals gepaart mit schlechtem Gewissen. Und wer weiß, vielleicht wird daraus ganz schnell eine Stunde in der Woche, anstatt an einem Tag, wenn man so viel mehr findet, an dem man Freude hat?

3. Man muss nicht ständig erreichbar sein

Es ist ein Problem der heutigen Gesellschaft, dass wir glauben, ständig und überall erreichbar sein zu müssen. Aber wozu eigentlich? Was ist so wichtig daran, sofort zu erfahren, welchen Shake die beste Freundin gewählt hat, wenn wir selbst am Ende wohl nicht einmal einen zweiten Gedanken an eine solche Information verschwenden würden?

Vor nicht ganz so vielen Jahren war die Kommunikation eine ganz kostbare Sache. Man schrieb sich Briefe, denn ein Telefon hatte nicht jeder. Dabei beschränkte man sich auf das, was wirklich zählte. Wenn man an die eigenen Freunde und Familienmitglieder denkt, so wird es sicherlich auch wichtiger sein, zu wissen, dass es ihnen gut geht – und nicht, was sie heute für einen Salat verspeist haben.

4. Das Leben geschieht nicht in Pixeln

Oft ist auch das ein Grund, das Smartphone zu zücken, weil wir einen schönen Moment in einem Bild einfangen möchten. Digitale Fotografie mag ein unfassbar erfüllendes Hobby sein, doch es sollte niemals die eigene Gefühlswelt ersetzen.

Viele Personen sehen sich heute dem Problem gegenübergestellt, nur mehr in Bildern zu denken und gar keine Zeit mehr zu haben, um ihren Emotionen freien Lauf zu lassen.
Anstatt immer alles zu dokumentieren, was man erlebt, darf man auch ruhig einmal selbiges hautnah spüren.

Am Ende zählen nämlich die Momente, die das Leben erst so richtig lebenswert gemacht haben.

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