Schwere Lasten heben – welche Möglichkeiten gibt es?

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In Branchen wie dem Handel, der Industrie oder auch im Handwerk werden täglich viele schwere Lasten gehoben und bewegt. Für das Heben der Lasten und für einen hohen Materialumschlag ist die sogenannte Manpower oftmals nicht ausreichend und es kommen viele verschiedene Maschinen zum Einsatz. Welche Möglichkeiten gibt es aber, um schwere Lasten zu heben?

Mit dem richtigen Equipment ist das Heben von Lasten problemlos möglich

Besonders in Betrieben, in denen produziert wird, findet ein hoher Materialumschlag statt. Für das Bewegen von schweren Materialien stehen in den Hallen und Produktionsstätten verschiedene Maschinen zur Verfügung. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Hubwagen
  • Gabelstapler
  • Flaschenzüge
  • Kräne

Für besonders schwere oder auch überdimensionierte Lasten kommen in den Hallen von Produktionsbetrieben oder in den Materiallagern auch verschiedene Hebebänder zum Einsatz. Die Bänder sind flexibel im Handling und ermöglichen einen adäquaten Umgang mit dem Ladegut. Gleichzeitig sind Ladebänder leicht verstaubar und können auch mobil eingesetzt werden. Verschiedene Farbkennzeichnungen signalisieren die Belastbarkeit der Hebebänder. Da die hochwertigen Bänder in der Regel aus Polyester hergestellt sind, leiten sie auch keinen Strom.

Die Arbeitsmittel müssen immer auf dem neuesten Stand der Technik sein

Zum Heben von schweren Lasten ist außer den geeigneten Hebezeugen, Kränen oder Flaschenzügen auch gut ausgebildetes Personal nötig. Die bereitgestellten Arbeitsmittel dürfen vom Personal zudem erst verwendet werden, nachdem der Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung durchgeführt hat. Außerdem müssen schon im Vorfeld alle möglichen Schutzmaßnahmen getroffen werden und die Arbeitsmittel müssen auf dem neuesten Stand der Technik sein. Zum Führen eines Gabelstaplers wird zum Beispiel eine Ausbildung verlangt. Selbst dann, wenn schon lange eine Fahrerlaubnis für ein Kraftfahrzeug vorhanden ist. In der Ausbildung wird das Heben und Senken von Lasten, das Rangieren sowie das Ein- und Auslagern gelehrt. Ohne den Führerschein für einen Stapler besteht im Falle eines Betriebsunfalls kein Versicherungsschutz. Die Ausbildung dauert in der Regel drei Tage. Am 1. Ausbildungstag werden die theoretischen und die gesetzlichen Grundlagen unterrichtet. Der 2. und 3. Tag umfassen zum Beispiel die praktische Einweisung der Auszubildenden und auch die Abschlussprüfung.

Die persönliche Schutzausrüstung ist zum Heben von Lasten sehr wichtig

Wer schwere Lasten ganz gleich mit welchem Hebezeug, Kran oder Gabelstapler bewegt, muss sich und andere während der Arbeit schützen. Zum persönlichen Schutz kommt die sogenannte „PSA“ zum Einsatz. Zur umfangreichen Ausrüstung zählen zum Beispiel Arbeitsschuhe, Arbeitshosen, Handschuhe, Sicherheitsbrille und selbstverständlich auch ein Schutzhelm. Gleiches gilt auch für Mitarbeiter, die sich im Umfeld dieses Arbeitsplatzes bewegen und ihrer Tätigkeit nachgehen. Alle Ausstattungsgegenstände zum Arbeitsschutz müssen eine CE-Kennzeichnung aufweisen. Der Hersteller der Arbeitsschutzkleidung zeigt dadurch, dass die „PSA“ den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Zusätzlich sind für die persönliche Schutzausrüstung auch einschlägige Normen vorgeschrieben.

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