Websites für Gastartikel auswählen

Ist Linkbuilding überhaupt noch zeitgemäß?

Auch wenn in diversen SEO Blogs immer wieder behauptet wird, dass Linkbuilding keine Rolle mehr spielt, es ist nach wie vor sehr wichtig. Jeder der etwas anderes behauptet hat entweder noch nie erfolgreich eine eigene Webseite optimiert oder gibt einfach nur das wider, was er von anderen gehört hat.

Natürlich ist Linkbuilding Google ein Dorn im Auge und die Maßnahmen werden immer besser, um Manipulationen zu erkennen. Fakt ist aber, es funktioniert noch und nur darauf kommt es an.

Wie finde ich Websites für Gastartikel?

Auf keinen Fall sollte man einen Gastartikel auf Webseiten veröffentlichen, die auf einer sogenannten Linkbuildingliste stehen. Noch schlimmer ist es, wenn diese Listen irgendwo öffentlich auf einem Blog veröffentlicht wurden. Es ist immer besser seine eigenen Linkquellen zu recherchieren, da der einfachste Weg auch immer der ist, den die meisten gehen. Mit anderen Worten, das funktioniert dann eine Weile aber nicht lange. Und zwar nur so lange bis Google Wind von dieser Liste bekommt.

Welche Tools helfen bei der Recherche?

Eines der besten Tools, um die recherchierten Blogs auf Qualität zu prüfen ist Majestic. Dieses Tool liefert einem die wichtigsten Eckpunkte einer Domain, darunter eingehende IPs, CF (Citation Flow) und TF (Trust Flow). Gerade Letzteres ist ein wichtiger Punkt, je mehr Trust eine Webseite besitzt, desto mehr Linkjuice wird auch auf die verlinkte Webseite im Gastartikel weitergegeben.

Linkprofil der Konkurrenten checken

Ist man im Besitz eines Majestic Abos, so kann man auch die Links der Konkurrenten checken. Das ist eine sehr verlässliche Möglichkeit, um an gute Gastartikel zu kommen. Welche Links das im Profil sind, kann man recht einfach feststellen. Als nächstes erstellt man idealerweise eine Vorlage für das Anschreiben und passt diese jedes Mal an.

Auf keinen Fall sollte man den Fehler machen und den Blogbetreiber mit einem schlichten „Sehr geehrte Damen und Herren“ oder „Hallo“ anschreiben. Eine direkte Ansprache mit Namen führt immer eher zum Ziel. Darüber hinaus ist es wichtig auch die besagte Webseite im Anschreiben zu erwähnen. Viele Webmaster betreiben mehr als eine Seite und die Mail landet dann schnell im Papierkorb.

Woran erkennt man eine gute Linkquelle?

Wenn man eine Webseite gefunden hat, die in der eigenen Nische aktiv ist, sind einige Punkte zu beachten. Wichtig ist, dass die Webseite nicht zu viele offensichtliche Gastartikel zu anderen Themen hat. Das schreit nach einer sogenannten Linkschleuder und Google wird auf solche Webseiten früher oder später aufmerksam. Darüber hinaus sollte man auch unbedingt von Webseiten die Finger lassen, die in anderen Artikeln „Spinning-Content“ veröffentlicht haben oder Links zu Spamseiten (Gambling, Pharma, …) gesetzt haben.

Gastartikel Footprints

Blogs, die öffentlich Gastartikel erlauben sind zwar durch bestimmte Footprints leichter zu finden, aber nicht unbedingt ratsam. Beispielsweise können diese Blogs mit „Artikel veröffentlichen“, „Gastbeitrag einreichen“ oder „als Gastautor bewerben“ gefunden werden. Steht im Gastartikel dann irgendwo explizit, dass es sich um einen selbigen handelt und wird der ausgehende Link nicht als „nofollow“ markiert, verstößt man gegen die Richtlinien von Google. Wer also auf einem solchen Blog einen Gastartikel veröffentlichen möchte, sollte unbedingt darauf bestehen, dass dieser in keiner Weise als Gastartikel markiert ist.

Fazit – die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst

Linkbuilding ist nach wie vor ein wichtiger Bestandteil von SEO und wer in den ersten Rängen bei Google gelistet sein möchte kommt daran nicht vorbei. Eine der besten Möglichkeiten, um Links aufzubauen sind Gastartikel, wichtig ist jedoch seine eigenen Listen zu erstellen. Das ist nachhaltiger und führt schneller zum Erfolg. Die Investition in ein kostenpflichtiges Tool wie Majestic kann sich lohnen und wird sich schnell amortisieren, sofern man damit richtig umgehen kann.

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