Gute Fotos mit dem Handy machen – Tipps und Tricks

Hamburger Hafen
Sonnenuntergang am Hamburger Hafen

Noch nie waren Smartphones so begehrt, sie Sie es heutzutage sind. Kein Wunder, denn hierbei handelt es sich um echte technische Wunderwerke, die viel mehr können als nur das reine Telefonieren.

Eine besonders wichtige Eigenschaft ist das Fotografieren. Im Gegensatz zur normalen Kamera oder zur Spiegelreflexkamera hat man das Smartphone normalerweise immer am Mann, sodass nahezu jede Situation in einem schönen Foto festgehalten werden kann. Zusätzlich hat sich auch im Bereich der Handykameras die Qualität sowie die Technik deutlich verbessert, sodass sich die Ergebnisse mittlerweile sehen lassen können.

So lassen sich mit  den aktuellen Handys schon richtig gute Fotos aufnehmen, welche sogar ausgedruckt oder auf Leinwand aufgedruckt werden können. Doch wie genau macht man gute Fotos mit dem Handy und gibt es für Tricks, die dabei beachtet werden sollten? Wir geben Tipps, was man beim Fotografieren mit dem Smartphone verbessern kann.

Aufnahmen bei wenig Licht

Sobald es etwas dunkler wird, werden auch die Fotos mit dem Smartphone oft schlechter. Jedoch gibt es hier einige Möglichkeiten, die Qualität der Fotos deutlich zu verbessern. So gibt es unterschiedliche Kameramodi, wie zum Beispiel schwaches Licht, die ausgewählt werden können.

Bei Nachtaufnahmen sollte also an der Handykamera auch die passenden ISO-Werte, wie zum Beispiel ISO 100 oder ISO 200 eingestellt werden. Des Weiteren hilft manchmal ein eingeschalteter Bildstabilisator dabei, bessere Bilder hinzu bekommen.

Aufnahmen in der Sonne

Vor allem dann, wenn die Sonne im Frühling wieder aus ihrem Versteck kommt, zieht es uns nach draußen. Endlich Zeit, viele schöne Momente auf Fotos festzuhalten. Vor allem bei der Sonne machen die aktuellen Smartphones eine richtig gute Arbeit. Und trotzdem gibt es immer wieder Möglichkeiten, die Bildaufnahmen nochmals etwas zu verbessern. Sollten zum Beispiel sehr harte Kontraste, wie zum Beispiel tiefe Schatten und ein heller Himmel in einem einzigen Bild vermieden werden.

Des Weiteren sollte die Sonne nicht direkt auf das objektiv der Handykamera scheinen. Dies würde die Handybilder leider deutlich entstellen. Zusätzlich gibt es bei den meisten Kameras verschiedene Einstellungen für natürliche oder aber lebendige Farben aufzufinden.

So zum Beispiel Landschaft oder Porträt sowie Weißabgleich für die verschiedenen Lichtquellen. Zusätzlich ist es ratsam, mit dem Weitwinkelobjektiv einer Handykamera auch nur Motive aufzunehmen, die damit gut aussehen, wie zum Beispiel weite Landschaften oder aber Stadtkulissen. Nimmt man die Katze, die gerade eine Maus auf dem Feld fängt, wirkt diese auf einem Handyfoto leider immer viel zu klein.

Die Selfies – so gelingt`s

Für viele der absolute Graus und für andere so viel wert – die Selfies. Hierbei handelt es sich um Selbstportraits, die mit dem Handy geschossen werden. Doch auch hier ist natürlich einiges zu beachten. Sollte das Gesicht nicht abgedunkelt sein und auch der Hintergrund sollte stets ruhig wirken.

Nicht geeignet sind zum Beispiel Bäume als Hintergrund. Des Weiteren sollte natürlich daran gedacht werden, dass die Leute hinter einem nicht unbedingt mit auf das Bild möchten. Obendrauf sollte das Foto nicht von unten aufgenommen werden, da diese Perspektive eher als eher unattraktiv gilt. Bevor das Foto gemacht wird, ist es wichtig, in der Kamerasteuerung die Gesichtserkennung oder aber den Portraitmodus einzustellen. Des Weiteren gibt es bei einigen Geräten den Beauty Modus, welcher ein schöneres und glatteres Hautbild ermöglicht. Sollte das Bild nur für das Internet und nicht für ein ausgedrucktes Foto herhalten, so reichte von Frontkamera des Handys aus.

Diese ist nicht ganz so hochwertig wie die andere Kamera, sie hat jedoch den Vorteil, dass Nutzer das eigene Gesicht direkt beim Aufnehmen im Display sehen. Für das Ausdrucken dieser Bilder ist die Qualität jedoch leider oftmals nicht hoch genug. Möchte man also das Bild ausdrucken, so sollte es mit der Hauptkamera fotografiert werden. Dabei blickt man in die Rückseite des Handys. Hierbei wird zwar nicht der Bildausschnitt erkannt, die Bildqualität ist jedoch wesentlich höher. Des Weiteren ist es oft sehr umständlich, auf den Auslösen der Kamera auf den Bildschirm zu tippen. Einige Handys haben hier ein speziellen Auslöser an der Seite, der nun gedrückt werden kann.

Zusätzlich gibt es immer wieder die Möglichkeit, Fotos per Selbstauslöser zu machen. Außerdem gibt es hier immer wieder unterschiedliche Apps, welche spezielle Portraittusche und digitales Schminken ermöglichen. Zusätzlich gibt es Apps, welche gleichzeitig mit der Front- und der Rückkamera aufnehmen können und beide Bilder miteinander kombinieren. So zeigte nicht nur das eigene Gesicht, sondern gleichzeitig auch die Umgebung dazu.

Das ideale Fotohandy kaufen

Wer sich ein neues Smartphone kaufen möchte, der legt in der Regel auch einen hohen Wert auf die Kameraqualität. In den meisten Testberichten zu den Kamerahandys gewinnen oftmals Apple, Sony, Nokia sowie Samsung. Dabei sind Megapixel sowie der Prozessor eher weniger wichtig.

Den Autofokus besitzen in der Regel alle Modelle und auch die Panoramafunktion ist mittlerweile weit verbreitet. Normalerweise sind die Kameras an den neueren Modellen klar besser als bei den alten.

Des Weiteren ist der Auslöserschalter am Gehäuse ebenfalls von Vorteil, welcher niemals zu unterschätzen ist. Zusätzlich sollte man auf den Sensor achten. Denn je größer der Sensor, desto besser fällt auf die Bildqualität aus. Das sogar bei wenig Licht bzw. schweren Lichtverhältnissen.

Fazit

Smartphones machen es möglich, dass Nutzer unterwegs viele tolle Momente für die Ewigkeit einfangen. Damit die Bilder auch gelingen und im Nachhinein eventuell sogar ausgedruckt oder auf Leinwand gemacht werden können, sollte man dringend darauf achten, dass das Handy eine gute Kamera aufweist.

Es gibt immer wieder Tipps und Tricks, die die Bildqualität deutlich verbessern, welche ebenfalls nicht außer Acht gelassen werden sollten. Auch Zubehörteile, wie zum Beispiel ein kleines Stativ, welches man zusammenklappen und platzsparend verstauen kann, sind nicht verkehrt.

So verwackeln Bilder nicht so schnell. Des Weiteren ist es immer wichtig, sich mit den Funktionen der Kamera am Handy genauestens vertraut zu machen und etwas herum zu probieren. Auch verschiedene Apps, welche zum Teil kostenlos für die jeweiligen Handys erhältlich sind, können dabei helfen, das Fotoerlebnis noch intensiver und vielfältiger zu gestalten.

Eine Antwort

  1. Christian sagt:

    Mit meinem Galaxy S6 bekomme ich klasse Bilder hin, die schon an meine Nikon DSLR herankommen. Mit den neuen Modellen und den einstellbaren Blenden werden die Bilder noch besser. Dazu spart man sich ein lichtstarkes Objektiv.
    Für Innenaufnahmen werden ich mir noch eine „Weitwinkelobjektiv“ für mein Handy holen, einfach zum aufsetzen und kostet auch nicht viel.

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